Meine Grabrede – ein wundervoller Moment

Heute möchte ich mit Euch eine Erfahrung teilen, die mich irgendwie still werden ließ. Aber nicht still im negativen Sinn, sondern im Sinne von Dankbarkeit und Frieden.

Ich war vor einigen Wochen bei einer 4 Tages Veranstaltung von Alexander Hartmann. Eigentlich weil ich dachte, ich möchte das nächste Level erreichen, von dem im Moment alle sprechen. Diesen Erfolg auf der Bühne, den Erfolg in der Praxis – einfach eine wirklich erfolgreiche Unternehmerin sein. In social media geht es ja neben Corona eigentlich nur darum. Also, wollte ich mir das mal anschauen. Die Motivation im Saal, das warm up, ja….. das kann einen schon mitreißen. Es gab wirklich viele AHA Momente und auch bewegende. Alexander und sein Team sind in jedem Moment bemüht, die Stimmung zu halten und jeden zu erreichen. Besondere Events unterbrechen Theorie, die Alexander aber ebenfalls sehr bewegt und sehr verständlich rüberbringt. So hatten wir einen Trommelkreis mit 80 Leuten, angeleitet von #Martin Glück – Rhythm Works – WOW!!!!! Was für eine Energie und Verbundenheit! Ich finde jede Firma sollte sich solch einen Teamevent als Teambuilding buchen! Irgendwann stellte die Crew von Alexander einen Sarg auf die Bühne. Ich kannte diese Szene aus einem Video und sie war mit ein Grund, dass ich mich überhaupt anmeldete. Ich wollte mich unbedingt in den Sarg legen. Das mag vielleicht makaber klingen, für mich war es sehr bedeutsam – und das wusste ich. Wir schrieben also alle unsere persönliche Grabrede, um sie uns im Anschluss vortragen zu lassen. Ich bekam die Möglichkeit, mich in den Sarg zu legen, – Danke an die Crew! Da lag ich nun und fühlte hinein und wurde still. Nadja, eine liebe Freundin und Kollegin #Nadja Schwind Coaching, las sie mir sehr gefühlvoll vor und hier ist sie:

Susanne wurde schnell zur Freundin, zwar sehr ausgewählt, aber dafür ehrlich und bedingungslos. Lieber umgab sie sich mit wenigen Menschen, dafür aber mit intensivem Austausch und Gefühl. Sie war eine liebevolle, teils verrückte Mutter, die vorlebte, sich die Welt zu gestalten, an Wunder glaubte und sie sah, Dramen als Erfahrung nahm und sich immer weiterentwickelte. Still zu stehen war für sie unmöglich. Sie begleitete ihren Sohn, wenn er es brauchte und wollte und er wusste sie immer present. Sie liebte die Natur, Katzen und dann erst Menschen, tat schon immer Ungewöhnliches und fühlte sich dabei vollkommen wohl und normal. Sie hat viele Menschen bewegt und im Herzen erreicht, ihrem Bauchgefühl vertraut und mit Mut gezeigt, dass der Tod nur eine Passage ist. In ihrem Tun hat sie vielen Trost gespendet, aber auch Mut gegeben, magische Momente der Liebe und Verbundenheit kreiert und all das immer mit einem Quäntchen Humor. Sie hat nichts ausgelassen, hat alles intensiv gelebt – so wie sie war – intensiv, mutig und voller Begeisterung. Jede Hürde hat sie als Möglichkeit gesehen, jede Begegnung als richtig im Moment, ebenso wie jede Trennung. Ihr Leben war ein Fluß voller Schätze und Wunder und den liebevollsten Menschen an ihrer Seite. Ihr Motto war: „Ich habe lange gekämpft, bis ich erkannte Liebe und Magie liegen mir mehr.“

Und wisst ihr, was dann passierte? Ich wusste, es gab nichts mehr, was ich muss! Ich brauche keine Löffelliste, denn alles ist da. Ich bin mit meinem Leben absolut im Reinen, hege gegen niemanden Groll, habe alle Schwierigkeiten, allen Streit beseitigt. Habe meinen Sohn beschützt, solange er es brauchte, habe ihm gezeigt, dass alles möglich ist, wenn er immer offen bleibt für Neues, für Abenteuer, für das Leben. Ich lebe jeden Tag meine beste Version und auch wenn ich mal traurig bin, ist es das Beste, was an diesem Tag geht. Ich bin mit mir absolut zufrieden und alles, was ich jetzt noch will, erlebe und liebe macht es weiterhin vollkommen. Wir sind in jedem Moment vollkommen und das zu erkennen, wünsche ich Euch! All das höher, weiter, schneller erfüllt uns nur für einen Moment, macht vielleicht vieles einfacher, vielleicht auch nicht. Auf alle Fälle rast das Leben in diesem Modus an uns vorbei und wir bemerken gar nicht, wie perfekt wir in jedem Moment bereits sind.

Alles Liebe,

Eure Susanne

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