Das Experiment 7 Tage Selbsthypnose – Vorbereitung

Bald beginnt die Reise. Eine Reise in Deine Seelenlandschaft, Deine Prägungen, Möglichkeiten und Ressourcen. Vorab möchte ich Dir aber ein paar Begriffe erklären und Dir die Zeit geben, Dich vorzubereiten.

Hypnose, bzw. Selbsthypnose

der Unterschied zu Meditation

was Du vorab für Dich klären solltest

wann Du besser nicht teilnimmst

Hypnose, bzw. Selbsthypnose ist ein Jahrtausend altes Verfahren, welches in allen Kulturen der Erde geschichtlich erfasst ist. 4000 vor Chr. bei den Summerern, den Indern und den Ägyptern waren die Priester, Heiler und Ärzte mit Hypnosetechniken vertraut. In Griechenland gab es den sog. Tempelschlaf. Nach ausführlicher körperlicher Reinigung, durfte sich der Patient schlafen legen und ein Priester flüsterte ihm die ganze Nacht sich immer wiederholende heilende Sätze zu. Die moderne Geschichte der Hypnose entstand mit Franz Anton Mesmer (1734 – 1815).

Hypnose ist ein dem Schlaf ähnlicher Zustand – der Zustand zwischen Wachsein und Schlafen. Für jeden anders erlebbar. Ein ganz persönliches Erleben, das jeder nur für sich selbst empfinden kann. Eines gilt: Je höher die Erwartung, umso schwieriger ist es den Verstand loszulassen.

Und doch ist jede Hypnose eine Selbsthypnose. Denn nur was man sich selbst erlaubt, wie sehr man mit der Vorstellung mitgeht, ist möglich. (Fremd)- Hypnose wird durch einen Hypnotiseur herbeigeführt, bzw. angeleitet. Selbsthypnose ist wie eine Autosuggestion. Du lernst, Dich selbst in einen Tranceähnlichen Zustand zu bringen, was tatsächlich gar nicht schwer ist. In Trance sind wir schon, wenn wir in ein Buch vertieft sind und um uns herum nichts mehr wahrnehmen, Auto fahren und gar nicht mitbekommen haben, dass wir die nächste Ausfahrt schon nehmen müssen, uns ganz fokussiert auf die Atmung zu konzentrieren und sie nur beobachten. In eine Erinnerung tauchen und dabei Gefühle wahrnehmen. Hier ändern sich unsere Hirnfrequenzen, was sie übrigens ständig tun. Wir befinden uns untertags immer wieder in Trancezuständen, merken es nur gar nicht, weil es ein ganz normaler Zustand ist.

Gamma Wellen: starke Fokussierung und Konzentration, hohe Kreativität, Stress, Spitzenleistung, transzendente Erfahrungen, Erkenntnisse, Verlust des Ich-Gefühls

Beta: Normalzustand, wach, aktiv, konzentriert, Fokus nach aussen gerichtet (ab ca. 12 Jahren)

Alpha: enstpannter Zustand, passiv, unfokussiert (6-12 Jahre)

Theta: tiefe Entspannung, Meditation, Hypnose, Traumphase des Schlafes, starke Beruhigung von Gefühlen, spirituelle Kraft, Intuition, innere Bilder, Fokus nach Innen gerichtet, Zugang zum Unterbewusstsein (2 – 6 Jahre)

Delta: traumloser Tiefschlaf, regenerierend (0 – 2 Jahre)

Da wir uns bis zum Alter von 6 Jahren hauptsächlich im Theta Zustand befinden, erklärt dies vielleicht, warum die meisten Glaubenssätze, Traumata, etc. in dieser Zeitspanne entstehen. Hier sind wir sehr formbar, bewerten nicht, nehmen ungefiltert auf und haben noch keinen kritischen Faktor.

Unterschied Hypnose und Meditation: Die historischen Wurzeln der Hypnose liegen unter anderem im Schamanismus. Beide, Hypnose und Meditation entspringen also einer spirituellen Praxis. Die Techniken, um in Trance oder den meditativen Zustand zu gelangen sind sich ebenfalls sehr ähnlich. Achtsamkeit auf Atem, Körperempfinden, Wiederholen von Wörtern, bzw. Sätzen und Visualisierung. Beides führt zu Entspannung, Ruhe und Ausgeglichenheit, beides nähert sich dem Unterbewusstsein. Bei Selbsthypnose geht es meistens darum durch Visualisierung und Einbezug aller Sinne sich, bzw. sein Empfinden zu beeinflussen. Durch Meditation soll doch eher Akzeptanz erreicht werden.

Was solltest Du vor diesem Experiment für Dich abkären?

Ich gebe Dir hier ein sehr wirkungsvolles Werkzeug an die Hand, mit dem Du wirklich sehr viel verändern kannst. Es verändert sich aber nichts, indem Du Dir das hier durchliest und Dir denkst:“ja, das hört sich gut und logisch an“ und belässt alles beim Alten. Auch wird sich nichts verändern, wenn Du nur meine Voicedatei als Einschlafhilfe benutzt und nicht aktiv mitmachst. Dir nicht wirklich jeden der 7 Tage die Zeit nimmst und dran bleibst. Und am besten noch darüber hinaus. Ich weiß, das Disziplin erst mal eine Herausforderung ist, aber ich kann Dir wirklich aus eigener Erfahrung sagen: dran bleiben bringt Erfolg und zwar auf allen Ebenen. Jeder trägt eine Schatzkiste in sich, mit allem, was wir brauchen, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen – Du bestimmst…Also sag ja! Lass Dich drauf ein! Bleib dran! Am besten Du schreibst Dir jeden Abend im Bett auf, wie der Tag war, was sich verändert. Aber zuerst, überleg Dir ein für Dich jetzt reales Ziel. Packe es in eine positive Zielformulierung, wie z.B. ich möchte das gesundheitliche Problem lösen, ich möchte besser für mich sorgen, ich möchte mich gesund ernähren, ich möchte mein Selbstbewusstsein stärken, ich möchte mich mit meiner Spiritualität verbinden, etc….wichtig ist, sie positiv zu formulieren! Wenn Du das hast, richte Dir einen Platz für die 7 Tage her. Ein Kuschelkissen, eine Decke, eine Kerze, einen bequemen Stuhl. Bitte lege Dich nicht zu den Übungen hin, sondern sorge dafür, dass Du wirklich bequem sitzt. Da ich die Übungen anleite, benötigst Du keinen Wecker. Ansonsten stelle ich mir immer einen Wecker bereit und sage mir und meinem Unterbewusstsein, dass ich nach z.B. 30 min wieder aufwache, hellwach bin und es mir großartig geht.

Wann Du besser nicht teilnimmst: Wenn Du Dich in einer akuten Krise befindest, aus einem traumatischen Erlebnis kommst, Alkohl, bzw. Drogen konsumierst, unter Epilepsie leidest, Angstzustände, Psychopharmaka nimmst und unter einer diagnostizierten Depression leidest.

So Ihr Lieben, soviel vorneweg. Am 24.6.2020 um 7.00 Uhr gehts los. Ich freue mich, wenn Du dabei bist, um Deine Wunderwelten zu entdecken. Diese 7 Tage sind ein Geschenk an Alle, die wirklich was für sich verändern, die Verantwortung übernehmen und Zugriff auf ihr volles Potential erlangen wollen. Ich freue mich über jede Geschichte, die Du mit der Community teilst. Eines noch: Ich habe ein Selbstexperiment Manifestieren gemacht. Nach meinem 1. Manifestationsabend habe ich am nächsten Tag erstmal eine Klatsche bekommen. Zumindest dachte ich das. Ich bin drangeblieben und habe schon am 3. Tag den Sinn dieser „Klatsche“erkannt und das es absolut zu meinem Vorteil war, dass es genauso kam. Also, Veränderung kann sich erstmal ungeeignet anfühlen, der Geist sagt dann, ja super! Hör lieber wieder auf mit dem Schmarrn…. denn unser Geist mag keine Veränderung. Also, bitte bleib dran. Nach den 7 Tagen kannst Du dann immernoch entscheiden und für Dich bewerten, wenn nötig.

(47 Besuche, 1 Besuche Heute)

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